FESTIVALSOMMERBLOG #4 - Randale - 2013

15.08. - Frequency Festival (A)
16.08. - Gampel Openair (CH)
17.08. - Ärztival
18.08. - Rock’n’Heim
24.08. - Kosmonaut Festival
06.12. - Bergfestival (A)

Whoop!

Whoop!

RANDALE!!

RANDALE!!

FESTIVALSOMMERBLOG #3 - Juppe - 2013

19.07. - Melt! Festival - Ferropolis
20.07. - Deichbrand - Cuxhaven

FESTIVALSOMMERBLOG #2 - Ritalin - 2013

06.06. - Asta Sommerfestival - Paderborn
08.06. - Rock im Park - Nürnberg
09.06. - Rock am Ring - Nürburgring

FESTIVALSOMMERBLOG #1 - Lieblingsband - 2013

19.05. - Sputnik Springbreak

“Mit K -Tour” Oktober/November (Teil 2: ALKOHOL)

Haben uns jetzt noch mal ein paar ältere Blok-Einträge angeschaut. Irgendwie kommen wir echt ganz schön Alki-mäßig rüber.

Aber ernsthaft: Jeden Abend steht da dieser Kühlschrank vor uns. Voller Bier, Schnaps und anderen Leckereien. Alles kostenlos. Und das ist ja alles auch nicht ewig haltbar. WAS WÜRDET IHR TUN? 

Und so endet es oft, wie es eben enden muss: Verpasste Busabfahrtszeiten, laut und falsch mitgesungene Songs, theatralische Liebesschwüre, die berühmten Fast-Schlägereien und immer wieder der schmerzhafte nächsten Morgen. Schamvolle Stille am Frühstückstisch. Rotunterlaufene Augen.
"Heute geh ich auf jeden Fall früh ins Bett!" 
"…ja, egal. Ein Bier trink ich."  
 

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Die Gang ist unterwegs. Sex on the Beach mit einem zwinkern bestellen..

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Pure Eskalation. Ausrastung ohne ende.. Party, party.

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Hakan sieht dich. Du entkommst ihm nicht. 

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Leif Boe reitet seine Bandkollegen zu. Der Kumpel rechts ist einfach viel zu nüchtern. Können wir ja nix dafür.

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Korrekte Flasche. Alte Diskussion: Schreibt man Wodka mit “V” oder mit “W”?

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Es kommt ja immer auf die inneren Werte an. 

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Egal wann und wo der Gangnam-Style getanzt wird, wir sind dabei!

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Glück. Pures, ehrliches Glück!

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Eine schwebende Ananas. Ganz normal für uns.

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Der böse Pappmann. Erzählt sehr gestenreich und energisch. Chris hört zu.

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Lässig an Freiburgs Stadtmauer pinkeln. Ohne sich großartig zum Affen zu machen.

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Wodka und Jägermeister sollte man unbedingt abwechselnd mit ganz viel anderem Zeugs durcheinander trinken. Dann gehts euch am nächsten Morgen super. Versprochen. 

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Triff uns im Club. Breakdance-Battle. Alle anderen: Chancenlos!

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Dieser nette Onkel spielt Gitarre bei einer total hippen Pop-Band. Wirklich!

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Konzert vorbei! “Saufäääään!”

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Hakan schreitet zur Tat! Fotos werden gemacht. Vom Mädchen, was sich heute
in der Schule die ganzen Arme mit Filzstift vollgemalt hat.

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Power! Der hat sich auch den Unterarm vollgekritzelt.

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Luftgitarren-King! “I was born. In a crossfire-hurricane!”

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Felix glaubt das ja nicht. Aber vor kurzem wurde er als “Whoo-Girl” bezeichnet.

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"Folgt mir, Männer!" "Da vorne ist Afrob. Der weiß garantiert wo die Party ist!"

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Überall Konfetti. Noch Wochen später in sämtlichen Taschen.

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"Früher hat man sich noch unterhalten." "Ja, früher hat man sich auch noch Tribals tätowiert."

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Vorm ins Bett gehen immer ordentlich die Zähne putzen.

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Bestes Katerfrühstück? Frischer Döner!

"Mit K -Tour" Oktober/November (Teil 1: LIEBE)

Wir sind KRAFTKLUB. Wir gehen auf Tour. Immer. Das ganze Jahr über. Solange bis alle sagen, “Ooch, die hab ich jetzt schon zehnmal gesehen. Reicht dann auch”. 

Mittlerweile hat sich Steffen Instagram aufs Handy gemacht. Leider erst nach der Tour. Clever.

Zuletzt haben wir noch jeden Tag Einweg-Kameras bei Roßmann gekauft. Die haben wir unter uns verteilt. Sprich verloren. Die Übriggebliebenen jetzt endlich mal geschafft zu entwickeln. Entwickeln lassen. Eigentlich nur für uns privat. Ein paar “Sexy-Party-Pics” (Port01-Voice) wollen wir euch aber nicht vorenthalten. 

Hier also die Bilder professioneller Fotografen..

Der erste Teil. Er heißt LIEBE. Weil, naja, erklärt sich ja von selbst..


Diese ganzen Menschen auf der Tour. Wunderschön. 


Karl und dieser eine von Mando Diao. So RICHTIG im Modus.


Auch die härtesten Typen brauchen Nähe und Zuneigung. Kuscheln im Nightliner.


Felix allein im Bett. Im Dunkeln immer bisschen Angst. Trotz rosa Bettwäsche. 


Klar, Stress auf Tour. Aber Zeit für den Frisörtermin ist immer. 3-Wetter-Taft,
sexy look. Vierkant-Lebenseinstellung.


"…kommt wieder raus: Pony weg!" Super Witz! Karl und Peter Gurkenglas.


Hardcore-Fan. Gleich rennt er in den Pit. “BLUTPOGO!!!”


Harte Männerküsse müssen wehtun. Beiden.


Harte Männerküsse müssen.. äh, ne. Eigentlich sieht das ziemlich zärtlich aus.
Danny links im Hintergrund darf nicht mitmachen. Und ist bisschen traurig.


Ein verschwitzter Max Marschk. Da kann das Model aus der Pepsi-Werbung einpacken.


Voll auf dem Boden geblieben: Der 5-Stunden-Waschgang-zur-Hölle.


Voll auf dem Boden geblieben: Busfahrt in die Stadt. “Till, deine Schwester hat angerufen. Sie hätte gern ihre hellblaue Tasche zurück!”


Karl. Hottest Boy in the Universe. Fitzel-Bart-Galore! 


"Gib mir deine Stiefel. Und deine Lederjacke. Und dein Motorrad!"


Katy Perry wäre stolz auf euch, Mädchen.


Noel ist immer dabei. In rosa Glitzer. So hätte er sich das gewünscht.


"Bass. In. Euer. Gesicht. Hähä!"


Raphi hasst uns. Mit was? Mit Recht!

Tag 10 bis 12 - Cali (Kolumbien)

"Also da wo wir das Konzert ursprünglich geplant hatten ist es momentan bisschen ungünstig." Wurden wir am Flughafen begrüßt von Ingrid. Unsere Ansprechperson in Cali. Und Professorin an der öffentlichen Universität. "Vor drei Tagen wurde auf unserem Campus ein Polizist erschossen. Ist zur Zeit schwierig da. Also, wir hätten das Konzert machen können, aber mit Tränengas und Ausschreitungen rechnen müssen." Ach, ne lasst mal.

Dann lieber in der behüteten Privatuni mit Stacheldraht-Zaun. Was auch super war. Aber nach dem Konzert meinten natürlich alle Kolumbianer zu uns, wir hätten an der öffentlichen Uni spielen müssen. “Aber dort werden Polizisten erschossen!” “Das ist nicht wahr! In Wirklichkeit werden die Studenten von der Polizei erschossen.” Ach, na dann..

Tagsüber schön im Country-Club abgehangen und Bundesvision-Songcontest verfolgt. Im Internet. XAVAS ist ja mega schlimm! Tennis gespielt haben wir auch noch. Und hübschen Kolumbianerinnen beim Tennis spielen zugeguckt. Super Tag!

Abends Konzert und dann zur Salsa-Privat-Party! Das war vielleicht ne Nummer. Wir trottel-Gringos ja sowas wie die Antithese zu allem wofür Salsa steht. Dementsprechend haben wir auch nur an der Wand gelehnt und versucht wenigstens halbwegs europäisch-cool auszusehen. Hat nicht funktioniert. 

Sind dann  -wahrscheinlich aus Mitleid- mit einbezogen worden. Ein paar besonders nette Mädchen haben uns gezeigt wie die simpelsten Schritte funktionieren. Sah höchstwahrscheinlich total unpeinlich aus. 

Ja, und dann wars das schon wieder mit unserem Kolumbien-Trip. Haben jetzt erstmal genug Geschichten erzählt. Die hauen wir ja nicht alle im Blok raus. Damit beeindrucken wir Mädchen in Deutschland. Ha!

Euer KRAFTKLUB
 


Felix denkt über das Leben nach.
 

Zur Not hätten wir halt damit gespielt.
 

Profiposen. “Aber bei diesen Platzverhältnissen kann ich nicht spielen!”



Ole und Karl checken den BuViSoCo-Zwischenstand.



Steffen hat immer noch mit leichtem Sonnenbrand zu kämpfen.
 

Die “weißen Würstchen”, wie wir liebevoll genannt wurden, verabschieden sich.

 
Tag 8 bis 9 - Medellin (Kolumbien)

Absurditätslevel auf einem neuen Niveau. Kolumbien ja eines der Länder mit gigantischer Spanne zwischen arm und reich. Die, die arm sind, sind halt so Wellblech-Favela-arm. Und die Reichen sind dann aber auch gleich mal so RICHTIG reich. 

Für die Uni, an der wir gespielt haben zahlt man dreieinhalb tausend Dollar Gebühren. Pro Semester! Student zu uns: “..und das ist für Kolumbianer echt viel Geld.” Äh, ja.

Passend dazu haben wir auch in einem luxeriösen Hotel genächtigt, sind aber tagsüber im Rest der Stadt rumgelaufen. 

Das sieht dort echt original aus wie in City of God. Tausende Wellblechhütten am Steilhang. Echt beeindruckend. Da fährt man mit einer Seilbahn hoch und kann auf die ganze Stadt blicken. 

Am ersten Tag Konzert in einem Museum. Vorher noch Führung durch die laufende Ausstellung. Luis Camnitzer. Ein ziemlich berühmter Konzeptkünstler. 

Da kam man in so einen Raum, der voll mit Seiten aus einem uruguayischen Telefonbuch war. Einer meinte, wir sollten die uns mal ganz genau ansehen. Auf den meisten Seiten gab es nämlich zwischendrin Nummern zu denen die Namen fehlten. Camnitzer hatte die Menschen rausgelöscht, die seit der Militärdiktatur in den 70er, 80er Jahren immernoch “vermisst” werden. Nummern, bei denen nie mehr jemand rangehen wird. Ganz schön gruselig. 

Das zweite Konzert im Hörsaal der Universität mit den absurden Semesterbeiträgen. Festverschraubte Sitzreihen drin. Da haben wir uns bisschen geärgert. Aber alles unbegründet. Die Leute sind aufgestanden, auf die Stühle geklettert und komplett ausgerastet. Das war echt abgefahren. Mit Abstand krassestes Konzert der Tour. Wall of Death zwischen Sitzreihen!! 

Nachts waren wir in einem Park. Komplett voll mit jungen Leuten. Alle abgechillt, Skateboard gefahren und Bier getrunken. Haben uns die ganze Nacht unterhalten. Bisschen so wie die Sommerabende in Deutschland eigentlich. 

Zwischendrin immer mal wieder zur “Shot-Bar” rüber. In Kolumbien trinken die aber anders Shots als wir hier. Das wird zelebriert, hossa!

Wir kamen rein, da stand erstmal die Theke in Flammen. Ohrenbetäubende Raggaeton-Musik. Leute die einen bestimmten Schnaps bestellt haben, haben vom Barkeeper mit einem Gummihammer auf dem Kopf bekommen. Die Mädchengruppe vor uns hat so einen Baileysartigen Likör getrunken. Der kam aus einer Flasche mit einem Dildo als Flaschenhals. Die  haben dann den Mund aufgemacht, Zunge rausstreckt und sich vom Barkeeper die Flasche, also den Pimmel ins Gesicht halten lassen. Tosender Applaus in der Kneipe. Wir waren beeindruckt. 

Alles in allem der schönste Halt der Tour. Mädchen aus Medellin, wir denken an euch. Auch, wenn wir nicht so viel von Brustimplantaten halten.

Grüße,

euer KRAFTKLUB


Auf manchen Dächern stand, dass man sie mieten kann. Interessiert?


Steffen am Flügel! Stand dort rum.


Felix zum ersten mal in einem Hörsaal.


Karl hat sich ein kleines Stück Pizza geschossen.


Kennt ihr Coyote Ugly? So bisschen so war das. Aber halt mit Barkeepern.


Vorn die Hochhäuser, hinten die äh.. Viertel die man nicht bei Nacht betreten sollte.


Poolabgängsterung.


Schrumpelhände durch übertriebenes Poolabgängstern.